Darf ich vorstellen. Das ist ein Schmutzkübel. Sogar ein ganz besonderer. Sie sehen hier den Schmutzkübel - Wahlkampf. Wenn in Österreich jemandem jetwas ganz besonders Böses wiederfährt, dann weiß man immer gleich wer Schuld ist, und das weiß auch die ÖVP. Denn der Schmutzkübel-Wahlkampf wurde eingekauft und zwar von einem "US-israelischen" Team. Und damit das nicht sobald verloren geht, hab ich mir ein Bild [hier klicken] erlaubt. Und wie der Wolfgang dazu lieb schauen kann.
Natürlich, die ÖVP hat ja grad jegliches Recht beleidigt zu sein. Das kann man verstehen. So hübsch hatte man sich damals an die Macht geschummelt.Und jetzt das. Am Wahlsonntag war Wolfgang den ganzen Tag schon kaum mehr zur Kommunikation fähig gewesen. Er schwieg und starrte gebannt auf den Bildschirm. Es war irgendwie gemein .Der eigene Balken bei den Hochrechnungen war immer der erste war. Und er war zu kurz. Der Balken der anderen war immer um dieses kleine Stück länger. Damit hatte wirklich niemand gerechnet. Und der Wolfgang auch nicht. Gut, er war ein wenig großkotzig gewesen während des Wahlkampfs. Er hatte die anderen nicht wirklich ernst genommen. Er war nicht wirklich anwesend gewesen. Dann hatte er einmal etwas erwähnt, über Emanzen und Flachliegen. Dann hatte er schnell wieder geschwiegen. "Hätt ich doch nur nichts gesagt, hätt ich doch nur nichts gesagt", dachte er bei sich.
Und immer noch diese schrecklichen Hochrechnungen. Der eigene Balken immer ein kleines Stück kürzer als der der anderen. Er muß zur Presse. Der Journalist stellt ihm Fragen. Er antwortet mit einem kurzen "Das kann ich noch nicht sagen, das muß ich mir bei der Regierungsbildung überlegen". "Sie haben die Wahl nicht gewonnen", weißt ihm der Journalist freundlichen den Weg in die Realität zurück. Aber auch das kann man verstehen. Dieser Sonntag war ein großer Schock für den Wolfgang.
In den nächsten Tagen wurde viel darüber nachgedacht, was denn nun eigentlich so schief gelaufen war. War es der Wahlkampf? War es die Politik vorher, in den letzten Jahren? Und dann, am 3.10. hat es der Herr Lopatka verkünden können. Ein "US-israelisches" Team war dabei, und dagegen hatten wir natürlich keine Chance. Gegen einen so übermächtigen Gegner kann man sich nicht wehren können. Ändert sich das eigentlich irgendwann? Oder bleibt es dabei, in diesem Land, in dem immer die selben Schuld sind, immer die Gleichen dafür verantwortlich sind, für das Böse, das Gemeine.
mhmmm. Sagts doch einfach schnell und leise Servus.
RSS Feeds: http://xir.cccp.at/rss/xirblog.xml
spunQ the opensource database modeler